Allodynie

Allodynie bezeichnet eine Schmerzempfindung, welche durch Reize verursacht wird. Diese lösen normalerweise keine Schmerzen aus. Beispielweise kann bei einer Allodynie schon das Auflegen einer Bettdecke auf die Haut von den Betroffenen als schmerzhaft empfunden werden. Allodynie tritt unter anderem bei vielen neurologischen Erkrankungen auf und kann auch bei intensivmedizinisch behandelten Frühgeborenen vorkommen.

Siehe auch

Die Wissenschaft und Lehre vom Nervensystem, aber auch dessen Erkrankungen und medizinische Behandlung bezeichnet man als Neurologie. Das wichtigste Organsystem der Neurologie ist das Zentralnervensystem. Dazu zählen Gehirn und Rückenmark. Aber auch das periphere und das vegetative Nervensystem gehören zu den Bereichen der Neurologie. Unter anderem zählen Alzheimer, Migräne, Multiple Sklerose und Amyotrophe Lateralsklerose zu den neurologischen Erkrankungen. In der Neurologie stehen verschiedene Untersuchungsverfahren wie Elektromyographie, Sonographie, Magnetresonanztomographie (MRT) und die Lumbalpunktion zur Auswahl.
Wie funktioniert Spiegeltherapie? Die Spiegeltherapie benutzt eine besonders starke visuelle Stimulation zur Bewegungsförderung. Hierbei wird ein Spiegel so in der Körpermitte des Patienten platziert, dass Bewegungen des gesunden Armes durch den Blick in den Spiegel als Bewegungen des betroffenen Armes wahrgenommen werden. Der betroffene Arm liegt hierbei hinter dem Spiegel und der gesunde Arm vor dem Spiegel. Der betroffene Arm wird dann entweder vom Therapeuten oder Angehörigen geführt oder der Patient beobachtet die Bewegungen seines gesunden Armes im Spiegel, ohne dass eine Bewegung auf der betroffenen Seite stattfindet. Dadurch ergibt sich bei der Spiegeltherapie eine optische Illusion: Es scheint so, als würde sich der betroffene Arm bewegen. Diese Illusion aktiviert bestimmte Hirnareale, die einen positiven Einfluss auf die Rehabilitation haben. Vor allem Patienten mit starken Gefühlsstörungen profitieren von der Spiegeltherapie. So konnte bei Patienten innerhalb klinischer Studien gezeigt werden, dass sich die Empfindungen und Beweglichkeit des betroffenen Armes durch die Spiegeltherapie verbessern ließen.
(www.spiegeltherapie.de) Wichtig! Eine gezielte Fallbesprechung, sowie eine Untersuchung sind vor der ersten Behandlung durch einen Therapeuten oder Arzt durchzuführen. Therapeutische Anwendungsbereiche der Spiegeltherapie: Apoplex/Schlaganfall CRPS Phantomschmerzen Hirninfarkt/Hirnblutungen Einschränkung der motorischen Funktionen Einschränkung der sensorischen Funktionen Leichter Neglect Aphasie/ Apraxie Multiple Sklerose Pusher-Symptomatik Konzentrations- oder Aufmerksdefizite Parkinson Allodynie