Aphasie

Unter Aphasie versteht man eine Sprachstörung, welche nach einer Hirnschädigung auftreten kann. Meist tritt eine Aphasie bei einem Schlaganfall, bei Kopfverletzungen nach Unfällen, Tumoren oder einem entzündlichen Gehirnprozess auf. Übersetzt bedeutet das Wort "Aphasie" "Verlust der Sprache". Durch die Krankheit betroffen sind alle sprachlichen Fähigkeiten, also Sprechen und Verstehen, Lesen sowie Schreiben. Meist hat die Krankheit auf Denken, persönliches und allgemeines Wissen keine oder nur geringe Auswirkungen.

Siehe auch

Umgangssprachlich wird ein Apoplex oft auch Schlaganfall, Hirninfarkt oder Hirnschlag genannt. Weitere Bezeichnungen für Apoplex sind Apoplexie, Apoplexia cerebri, apoplektischer Insult, zerebraler Insult, zerebrovaskulärer Insult oder ischämische Attacke. Darunter versteht man eine plötzlich auftretende Durchblutungsstörung im Gehirn. Diese wird durch einen Gefäßverschluss verursacht oder ist die Folge einer Hirnblutung und ruft einen Sauerstoffmangel hervor. Das führt zu einem Gewebeuntergang einer oder mehrerer Gehirnregionen. Die Ausprägung eines Apoplex hängt vom Bereich ab, in welchem er auftrat.

Die Logopädie ist eine medizinische Grundversorgung. Sie hilft Menschen, die durch eine Sprach-, Sprech-, Redefluss-, oder Stimmstörung in ihrer Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigt oder behindert sind.

Die Logopädie ist eine medizinische Grundversorgung. Sie hilft Menschen, die durch eine Sprach-, Sprech-, Redefluss-, oder Stimmstörung in ihrer Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigt oder behindert sind.
Wie funktioniert Spiegeltherapie? Die Spiegeltherapie benutzt eine besonders starke visuelle Stimulation zur Bewegungsförderung. Hierbei wird ein Spiegel so in der Körpermitte des Patienten platziert, dass Bewegungen des gesunden Armes durch den Blick in den Spiegel als Bewegungen des betroffenen Armes wahrgenommen werden. Der betroffene Arm liegt hierbei hinter dem Spiegel und der gesunde Arm vor dem Spiegel. Der betroffene Arm wird dann entweder vom Therapeuten oder Angehörigen geführt oder der Patient beobachtet die Bewegungen seines gesunden Armes im Spiegel, ohne dass eine Bewegung auf der betroffenen Seite stattfindet. Dadurch ergibt sich bei der Spiegeltherapie eine optische Illusion: Es scheint so, als würde sich der betroffene Arm bewegen. Diese Illusion aktiviert bestimmte Hirnareale, die einen positiven Einfluss auf die Rehabilitation haben. Vor allem Patienten mit starken Gefühlsstörungen profitieren von der Spiegeltherapie. So konnte bei Patienten innerhalb klinischer Studien gezeigt werden, dass sich die Empfindungen und Beweglichkeit des betroffenen Armes durch die Spiegeltherapie verbessern ließen.
(www.spiegeltherapie.de) Wichtig! Eine gezielte Fallbesprechung, sowie eine Untersuchung sind vor der ersten Behandlung durch einen Therapeuten oder Arzt durchzuführen. Therapeutische Anwendungsbereiche der Spiegeltherapie: Apoplex/Schlaganfall CRPS Phantomschmerzen Hirninfarkt/Hirnblutungen Einschränkung der motorischen Funktionen Einschränkung der sensorischen Funktionen Leichter Neglect Aphasie/ Apraxie Multiple Sklerose Pusher-Symptomatik Konzentrations- oder Aufmerksdefizite Parkinson Allodynie